• Fri
    01
    Sep
    2017
    23:00Autonomes Zentrum Wuppertal
    Rave against Fortress Europe and Frontex!
    Rave against Deportation and Isolation!
    Rave for WE’LL COME UNITED!

    Am 16. September möchten wir mit möglichst vielen Menschen aus Wuppertal zusammen zur WE’LL COME UNITED Demo-Parade nach Berlin fahren. Hier lebende Geflüchtete und schon länger hier wohnende Menschen wollen dort eine Woche vor der Wahl ein starkes Zeichen gegen die zunehmende Abschottungspolitik, gegen Abschiebung und Ausgrenzung setzen. Um allen die Mitfahrt zu ermöglichen, findet zum Auftakt der Aktionstage eine Elektro-Party statt, deren Erlöse vollständig in die Kosten des Bustransfers und der Aktionstage fließen.

    Alle sollen mitfahren können! Wir danken den beteiligten DJs und dem Autonomen Zentrum, die diesen Rave for WE’LL COME UNITED ermöglichen.

    AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, Wuppertal-Elberfeld
    Aktuelle Infos zum Rave bei Facebook: facebook.com/events/109714506393941



     

  • Sat
    02
    Sep
    2017
  • 15:00Vorplatz St. Joseph Kirche

    Festival zum Start der Aktionstage in Bochum

    Die AG NRW gegen Abschiebung! lädt im Rahmen der Mobilisierung nach Berlin in die Dortmunder Nordstadt zum Festival für Bleiberecht auf dem Vorplatz St. Joseph Kirche.

    Infos: nrwgegenabschiebung.blogspot.de



  • Sun
    03
    Sep
    2017
    19:00Wirtschaftswunder
    Cars of Hope Wuppertal Info-Veranstaltung zur Lage in Griechenland

    Speziell im von den Kürzungen der „EU-Troika“ besonders betroffenen Griechenland sitzen tausende Menschen unter nicht akzeptablen Bedingungen fest – unter ihnen befinden sich auch viele Angehörige von bereits in Deutschland lebenden Menschen.

    Bis heute hat die Bundesregierung die im Rahmen des europäischen „Relocation“-Programms zugesagte Aufnahme von festsitzenden Geflüchteten bei Weitem nicht erfüllt. Von den zugesagten 27.400 Menschen, die bis September nach Deutschland kommen sollten, wurden bis April lediglich 2.030 Personen aus Griechenland und 1.481 Personen aus Italien aufgenommen. Stattdessen hat die Bundesregierung die griechische Regierung inzwischen genötigt, ihrerseits „Rückführungen“ von über Griechenland eingereisten, aber in Deutschland lebenden Menschen zuzustimmen.

    Die AktivistInnen von „Cars of Hope“ leisten für in Serbien oder Griechenland festsitzende Geflüchtete seit geraumer Zeit humanitäre Hilfe. Sie können aus erster Hand berichten, wie sich die Situation in den dortigen Camps darstellt. Bei der Veranstaltung wird es u.a. eine Live-Schaltung nach Griechenland geben. Infos zu Cars of Hope: cars-of-hope.org

    Wirtschaftswunder, Wiesenstraße 17, Wuppertal-Elberfeld



     

  • Mon
    04
    Sep
    2017
    19:00Karawane-Laden

    Jeden Montag trifft sich die Geflüchteten-Selbstorganisation Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in ihrem Büro auf dem Ölberg

    Karawane-Laden: Marienstraße 52, Wuppertal-Elberfeld
    Website der Karawane: thecaravan.org



     

  • Tue
    05
    Sep
    2017
    19:00UtopiaStadt
    Zwischen Kulturrassismus, Wohlstandschauvinismus und Weltoffenheit

    Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Diversität an der Bergischen Universität Wuppertal. Als Migrationsforscherin beschäftigt sich Astrid Messerschmidt in ihrer wissenschaftlichen Arbeit u.a. mit Antiziganismus, Antisemitismus und Rassismuskritik. Mit der Veranstaltung wollen wir uns der Frage widmen, auf welche Gesellschaft zu uns geflüchtete Menschen eigentlich treffen.

    Eine Sehnsucht nach nationaler Eindeutigkeit erzeugt gegenwärtig in Europa eine politische Stimmungslage der Migrationsfeindlichkeit. In Deutschland trifft diese übergreifende Tendenz auf eine Gesellschaft, die die Tatsache der Einwanderung seit drei Generationen nicht in ihr Selbstbild integriert hat. Zugleich hat sich längst ein migrationsgesellschaftliches Alltagsleben vor allem in den Städten entwickelt, von dem aus es gelingt, gegen die Abwehr von Migration einzutreten. In dieser ambivalenten Situation geht der Vortrag auf gegenwärtige Erscheinungsformen eines Kulturrassismus ein, der das Kulturelle neo-nationalistisch einsetzt. Skizziert wird das analytische Konzept der Rassismuskritik, das in der Bildungsarbeit und im politischen Alltag dazu anregt, Muster von Ausgrenzung und Ungleichwertigkeit zu erkennen und zu benennen. Die ökonomische Dimension des Neonationalismus zeigt sich in der Beanspruchung eines Wohlstandsprivilegs der ansässigen Bevölkerung gegenüber Geflüchteten und Migrierten. Der Vortrag fragt, inwiefern sich darin ein neofeudales Denken äußert, das von der Ungleichwertigkeit der globalen Weltbevölkerung ausgeht und dem menschenrechtlichen Anspruch der Gleichheit widerspricht. Diesen Widerspruch gilt es aufzugreifen, wenn Weltoffenheit umgesetzt werden soll.

    UtopiaStadt, Bahnhof Mirke, Wuppertal-Elberfeld



     

  • Wed
    06
    Sep
    2017
    18:00Diakonie-Kirche
    Ein filmisches Denkmal für die Flüchtlingsbewegung
    (BRD 2013/90 Min.)

    Für AKABA begleitete die aus dem Iran stammende Wuppertaler Regisseurin Mehrandokht Feizi hinter den Kulissen ein dreitägiges Festival geflüchteter Menschen und ihrer zivilgesellschaftlichen UnterstützerInnen im Sommer 2010 in Jena. Dabei kommen viele ProtagonistInnen des Festivals und des Kampfes für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen zu Wort. Das Festival, das unter dem Slogan „In Erinnerung an die Toten der Festung Europa” stattfand, war ein Fest des politischen und kulturellen Widerstands. Mehrandokht Feizi hat ihnen und der Flüchtlingsbewegung insgesamt mit AKABA ein filmisches Denkmal gesetzt. Sie wird bei der Veranstaltung in der Diakoniekirche persönlich anwesend sein.

    Diakonie-Kirche, Helene-Weber Platz, Wuppertal-Elberfeld. Der Film beginnt ca. 20:00 Uhr.
    Vor und nach dem Film wird gemeinsam gekocht und gegessen.
    Trailer des Films: vimeo.com/79767716



  • Thu
    07
    Sep
    2017
    17:00ADA

    Zur „Halbzeit" der Wuppertaler Aktionstage treffen sich die beteiligten Initiativen und Einzelpersonen zu einer ersten Bilanz und zu letzten Planungen der gemeinsamen Fahrt nach Berlin.

    Alle, die helfen möchten, sind herzlich eingeladen!

    ADA, Wiesenstraße 6, Wuppertal-Elberfeld



     

  • Fri
    08
    Sep
    2017
    19:00Alte Feuerwache (Gathedrale)
    Zur Verschiebung des asylpolitischen Diskurses seit 2015

    (Achtung: in den ursprünglichen Ankündigung war als Veranstaltungsort das Café ADA angegeben, aus technischen Gründen musste die Diskussion „nach nebenan“ in die „Gathedrale“ der Alten Feuerwache verlegt werden.)

    Wie konnte sich nach anfänglich begeisterter Berichterstattung über die „Willkommenskultur” ein wesentlich auch von der AfD getriebener Diskurs der Abschottung und Ablehnung durchsetzen? Regina Wamper beobachtete am „DISS“ im Rahmen ihrer Forschungsarbeit die öffentliche und mediale Rezeption der Ereignisse seit dem so genannten „Sommer der Migration”.

    Seither hat sich in der Asyl-, Flüchtlings- und Migrationspolitik vieles geändert; nicht allein auf der gesetzlichen, sondern auch auf der diskursiven Ebene. Das Reden über Flucht und Migration und die entsprechenden Wahrnehmungsmuster haben sich, auch getrieben von gezielten Tabubrüchen und Interventionen durch die AfD, verschoben. Nach einer anfänglich begeisterten medialen Berichterstattung zu einer so genannten „Willkommenskultur“ rückten Berichte und Begrifflichkeiten schnell wieder davon ab. Schon im Dezember 2015, als Regina Wamper zuletzt als Referentin zu Besuch in Wuppertal war, war eine zunehmende „Krisenrhetorik“ feststellbar, wobei als Krise die Ankunft vieler Flüchtlinge in Deutschland bezeichnet wurde, nicht der zunehmende Rassismus und die Angriffe auf sie. Inzwischen hat sich der öffentliche Diskurs fast vollständig gedreht.

    Regina Wamper hat die diskursiven Verschiebungen über einen Zeitraum von einem Jahr (2015/2016) anhand verschiedener deutschsprachiger Leitmedien untersucht. Sie kommt zu einem bedrückenden Ergebnis: „Wir müssen feststellen, dass Aussagen, die noch vor fünf Jahren als extrem rechts oder rassistisch bewertet wurden, heute zum Sagbarkeitsfeld des mediopolitischen Diskurses gehören. Die neue Normalität bezüglich Flucht und Migration ist restriktiver als die alte und die alte war bereits restriktiv.“ Spätestens nach den sexistischen Übergriffen der Silvesternacht 2015/16 sei die Forderung nach Schutz für die Schutzsuchenden in Deutschland zurückgetreten hinter die Forderung nach „Schutz“ der deutschen Mehrheitsbevölkerung vor den Geflüchteten.

    Wie konnte es geschehen, dass, angesichts und trotz einer sich parallel verstetigenden ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe und eines – bis heute anhaltenden – beindruckenden Engagements für Geflüchtete aus der Zivilgesellschaft, klare antirassistische und menschenrechtliche Positionen derartig an den Rand gedrängt werden konnten? Wie konnte es so weit kommen, dass Abschiebungen in breiten Teilen der Bevölkerung mittlerweile ebenso als „normal“ hingenommen werden wie das massenhafte Sterben an den Grenzen Europas? Welche politischen, diskursiven und praktischen Gegenvorschläge und Strategien müssten von FlüchtlingsaktivistInnen und von antirassistischen Gruppen entwickelt werden? Wo gab und gibt es Interventionsmöglichkeiten für antirassistische Positionen? Und wie kann im Rahmen eines solch „kaputt gemachtenen“ Diskurses ein differenziertes Sprechen jenseits von Verwertungslogik und Integrationszumutungen möglich werden, das auch die Herausforderungen und Probleme, die mit einer (globalen) Migrationsgesellschaft verbunden sind, nicht ausblendet?

    Über diese und andere Fragen möchten wir am 8.9.2017 mit Regina Wamper diskutieren.

    Veranstalter: so_ko_wptPolitik in der Rechtskurve
    Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal-Elberfeld



     

  • Sat
    09
    Sep
    2017
    11:40Gleis 4 Hbf

    Solidarität gegen Abschottung
    Menschlichkeit gegen Rechtsruck.

    Demo von Treffpunkt Asyl Bochum zur Mobilisierung zu WE’LL COME UNITED ab 13:00 Uhr..

    • Treffpunkt* zur gemeinsamen Anreise nach Bochum: 11:40 Uhr, Gleis 4, Wpt. Hbf.
    • Alternativer Treffpunkt: 10:30 Uhr, Kirchplatz, Wuppertal-Elberfeld

      Die AFD wird vor der Bundestagswahl an den nächsten Wochenenden in Elberfeld und Barmen rassistische Propaganda durch Infostände durchführen. Für Samstag, den 9.9. wird zu einer größeren antifaschistischen Müllbeseitigung aufgerufen. Dazu treffen sich alle aktiven Antifaschist*innen, die keine Lust darauf haben, dass die AFD ungehindert ihre rassistische Hetze betreiben kann, am Samstag, den 9.9., um 10.30 Uhr auf dem Kirchplatz in Wuppertal Elberfeld. Für alle Interessierten gibt es unter #noafdwpt auf Twitter Infos. Ansonsten sind die Aktivist*innen vor den AfD-Ständen anzutreffen und freuen sich immer über Unterstützung. Es wird zum kreativen Protest aufgerufen!

    Startpunkt der Demo: Josef-Neuberger-Straße, Bochum
    Infos: treffpunktasyl.org – Facebook: facebook.com/events/1952365268315561



  • Sun
    10
    Sep
    2017
    11:00Diakonie-Kirche
    HAVING BREAKFAST UNITED!

    Seit Anfang 2015 lädt welcome2wuppertal an jedem dritten Sonntag einmal monatlich zu einem Frühstück ins Café ADA ein – immer ab 11:00 Uhr. Neu in Wuppertal lebende Menschen und Alt-WuppertalerInnen treffen sich zum Austausch, zu gegenseitiger Hilfe und eben zum Frühstück, zu dem jedes Mal viele beitragen.

    Für WE’LL COME UNITED wird das w2wtal-Frühstück im September um eine Woche vorgezogen. Bei schönem Wetter wird es draußen stattfinden. Außerdem sind einige besondere Überraschungen geplant.

    Achtung! Das Frühstück musste kurzfristig umziehen! Es findet in diesem Monat in der Diakonie-Kirche, nur fünf Fußminuten vom ADA entfernt statt. Sonst bleibt alles gleich.

    Diakonie-Kirche an der Friedrichstraße, (Helene-Weber Platz), Wuppertal-Elberfeld
    Website von welcome2wuppertal: w2wtal.noblogs.org



     

  • 14:00Treffpunkt: ADA
    Migrationspolitische Stadterkundung nach dem Frühstück

    Wuppertal hat eine schon zur Zeit der Frühindustrialisierung entstandene Zuwanderungsgeschichte, die die Stadt wesentlich geprägt hat. Nach dem Frühstück werden wir gemeinsam Orte aufsuchen, die von der Zuwanderung geprägt sind, aber auch Hotspots aktuellen Rassismus nicht auslassen.

    Gestartet wird nach dem Frühstück am ADA. Dort gibt es dann auch Infos zu den weiteren Stationen.



     

  • Mon
    11
    Sep
    2017
    19:00Karawane-Laden

    Jeden Montag trifft sich die Geflüchteten-Selbstorganisation Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in ihrem Büro auf dem Ölberg

    Karawane-Laden: Marienstraße 52, Wuppertal-Elberfeld
    Website der Karawane: thecaravan.org



     

  • Tue
    12
    Sep
    2017
    17:00Flughafen Düsseldorf

     

    Keine Abschiebung nach Afghanistan oder Sonstwohin!

    Protest gegen die erste Sammelabschiebung nach Afghanistan nach einer längeren Unterbrechung und von einem nordrhein-westfälischen Flughafen. Einen Aufruf zur Demonstration des so_ko_wpt haben wir hier dokumentiert: Protest gegen Düsseldorfer Abschiebefestival!

    Flughafen Düsseldorf, Terminal B, Flughafenstraße 120
    Gemeinsame Anreise von Wuppertal: 15:50 Uhr Gleis 4 Hbf

  • 19:00Karawane-Laden
    HAGENER ZUSTÄNDE UND DEUTSCHE TRADITIONEN

    Bastian vom Antifa AK Hagen berichtet über die spezielle Situation des strukturellem Antiziganismus in der Nachbarstadt.

    Hagener Zustände: „Wozu sind diese Menschen hier... null nutzen... keinerlei kulturelle Bereicherung... einfach nur ein kriminelles, schmutziges... schmarotzendes Volk..." So äußern sich vermeintliche Anwohner über von ihnen meist „Zigeuner" genannte Roma in Hagener Facebookgruppen. Doch nicht nur die angeblichen NachbarInnen melden sich zu Wort. Die „Westfalenpost" entwickelt sich seit Jahren zu einer Zeitung, die offensichtlich angebliche Tabus des „Unsagbaren" aufzubrechen versucht. Sie bietet auf ihren Seiten „besorgten Bürgern" eine Plattform und ist Stichwortgeber für menschenverachtende Hetze im Netz, die sich sogar auf ihrer eigenen Facebookseite findet. Für nahezu alle sozialen Probleme, die es in sogenannten „Problemstadtteilen" gibt, werden „Zuwanderer aus Südosteuropa" verantwortlich gemacht – egal, ob Müllproblematik (die es schon vor dem Zuzug aus Südosteuropa gab), eine vermeintliche Rattenplage oder Schlägereien. Doch die „Westfalenpost" ist nicht der einzige große Akteur in Hagen, der Roma als Feindbild konstruiert. Zeitung und Behörden in Hagen spielen sich die Bälle gegenseitig zu.

    Jobcenter, Polizei und Ordnungsamt führen Kontrollen nur bei Zuwanderern durch, und während das Hagener Jobcenter berechtige Leistungen vorenthält, beschwert sich die Zeitung über (vermeintliche) „Schwarzarbeit der Südosteuropäer". Wenn dann doch einmal ein/e Betroffene/r zu Wort kommt, dann nur, um die Kontrollen als nicht so schlimm darzustellen, so wie eine Rumänin im oben angesprochenen Bericht über „Schwarzarbeit". Auf Vernichtungsphantasien ihrer Bürger angesprochen und nach und eventuellen Maßnahmen befragt, verurteilt die Hagener Stadtpolitik zwar eliminatorischen Rassismus und kündigt an, mit Sozialarbeitern und dem Ordnungsamt agieren. Doch nicht, um gegen den öffentlich zur Schau gestellten Rassismus vorzugehen, sondern um die „Roma" zu „integrieren". Der Stadtteilbürgermeister Kohaupt stellt sich das dann so vor: Er würde die Roma „am liebsten alle in ein Auto packen", um sie „nach Hause zu fahren".

    Die hier umrissene Lage in Hagen wird bei der Veranstaltung ausführlicher dargstellt. Es wird natürlich auch über Gegeninitiativen und -aktivitäten berichtet. Das Thema Antiziganismus lässt sich jedoch nich nur in einem lokalen Kontext betrachten, es weist weit über Hagen hinaus. Er ist die in Deutschland am weitesten verbreitete „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit", wie jede Studie der letzten Jahre belegt hat. Nach dem Input sollen daher mögliche Erklärungsansätze und Bilder des Antiziganismus diskutiert werden.

    Zur Zeit bemühen wir uns darüberhinaus noch um einen kürzeren Informationsteil, in dem wir über die aktuelle Lage nach Deutschland gekommener Roma aus den Staaten des ehemaligen Jugoslawien berichten. Sie unterliegen als Nicht-EU-BürgerInnen dem Asylrecht, das ihre Herkunftsstaaten inzwischen pauschal als „sichere Herkunftsstaaten" betrachtet. Bereits vor zwei Jahren wurden für viele Roma aus Balkanstaaten deshalb Sonderlager eingerichtet, wo viele von ihnen bis zur Abschiebung von der Gesellschaft isoliert leben müssen.

    Karawane-Laden, Marienstraße 52, Wuppertal-Elberfeld
    Website Antifa AK Hagen: akantifahagen.blogsport.eu



     

  • Wed
    13
    Sep
    2017
    18:30Alte Färberei

    Eine Veranstaltung des WAT-Bündnisses im Rahmen der Wuppertaler Afrika Filmtage 2017 zur europäischen Handelspolitik mit Francisco Mari.

    Alte Färberei, Stennert 8, Wuppertal-Barmen
    Programm der Filmtage: wuppertaler-afrika-filmtage



     

  • 20:30Autonomes Zentrum Wuppertal
    Moderierte Diskussion verschiedener Flüchtlingsinitiativen

    In Wuppertal leben nicht nur viele MigrantInnen und Geflüchtete, es sind auch mehrere Initiativen mit und für Refugees aktiv. Ihr Spektrum reicht dabei von eher kirchlich orientierten Gruppen bis zur Selbstorganisation geflüchteter Menschen und linken, antirassistischen Strukturen. Mit der Diskussion sollen einige der Akteure zu Wort und miteinander ins Gespräch kommen. Der späte Beginn der Diskussion soll BesucherInnen der Veranstaltung „Europa plündert Afrika?” eine Teilnahme ermöglichen.

    AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, Wuppertal-Elberfeld



     

  • Thu
    14
    Sep
    2017
    19:00UtopiaStadt
    Schießbefehl gegen MenschenretterInnen?

    Kaum eine Diskussion hat den Charakter europäischer Politik so offen zutage treten lassen, wie der Versuch NGOs und private Seenotretter im Mittelmeer zu kriminalisieren. Nach aktuellem Stand ist es der EU gelungen, zumindest einige der Organisationen, die tausende vor dem Ertrinken bewahrt haben, mit Hilfe der libyschen „Küstenwache” gewaltsam einzuschüchtern und von der Fortsetzung ihrer Mission abzuhalten. Der Ausgang der Entwicklung erscheint völlig offen. Wir haben Wuppertaler Aktive der “Sea-Eye” zu einer Diskussion über die Seenotrettungsmissionen eingeladen, die sowohl auf dem Schiff als auch im Basiscamp engagiert waren. Sie werden von ihren Erfahrungen berichten und während einer Diskussion ihre Sicht auf das dramatische Geschehen im tödlichsten Meer der Welt vermitteln.

    UtopiaStadt, Behnhof Mirke, Wuppertal-Elberfeld
    Website von Sea-Eye: sea-eye.org



     

  • Fri
    15
    Sep
    2017
    20:00Autonomes Zentrum Wuppertal

    Am Abend vor der Demo-Parade in Berlin wird gebastelt und gewerkelt. Helfende Hände und mitdenkende Köpfe können gebraucht werden!

    AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, Wuppertal-Elberfeld



     

  • Sat
    16
    Sep
    2017
    04:45Gathe, Wuppertal-Elberfeld

    Früh geht's los, am nächsten Tag zurück. Wir fahren gemeinsam zur We'll come United-Demo-Parade nach Berlin – Neu-WuppertalerInnen, AktivistInnen, Freundinnen und Freunde...

    Abfahrt: 04:45 Uhr, 42107 Wuppertal, Gathe 6 - Busstreifen

    Infos zur Busfahrt gibt es hier: Der Bus nach Berlin